jedeR ist gleich willkommen

(eine AG des Bfas)

Unter der Überschrift 'JedeR ist gleich willkommen' dient diese Seite der Freien Alternativschulen dem Austausch von Erfahrungen in der Willkom-mensarbeit mit geflüchteten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Wir verstehen uns als Teil der gesellschaftlichen Bewegung, die geflüchtete Menschen unterstützt und Fluchtursachen benennen und überwinden will. Positioniert haben sich hierzu die Freien Alternativschulen in der Stuttgarter Resolution im September 2015. Etwa die Hälfte aller Alternativschulen haben eine Kita, so dass auch Fragen aus diesem Bereich auf dieser Seite aufgegriffen werden können. Über Eure Berichte aus der Praxis freuen wir uns!


09.12.2015 Wir werden die Inhalte demnächst auf unsere reguläre Webseite: www.freie-alternativschulen.de übertragen. Daher wird dieses Seite nicht mehr aktualisiert.


Über die Geschäftstelle des BFAS können Fragen zum Thema an die neu eingerichtete Mailadresse: jederwillkommen@freie-alternativschulen.de gesendet werden.


Download
29.09.2015: Rat für Migration zur Asylrechtsänderung
Pressemitteilung_Asylrechtsreform.pdf
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Für Ende Mai 2016 planen wir ein Treffen, dass über zwei Tage hinweg die Möglichkeit für Begegnungen, Aus- tausch und gegenseitiger Beratung bieten wird. Aktive aus Freien Alternativschulen und geflüchtete Menschen sind gleichermaßen ein- geladen, da wir nicht über, sondern miteinander reden möchten. Eingeladen sind u.a. Eltern, die selbst asylsuchend sind und deren Kinder eine Freie Alternativschule besuchen. Das Treffen wird voraussichtlich in Berlin stattfinden. Ideen und Anregungen könnt Ihr gerne über die Kontaktfunktion schicken.


Das bildungspolitische Selbstverständnis Freier Alternativschulen
Der Bundesverband der Freien Alternativschulen (BFAS e.V.) ist ein Zusammen-schluss von fast 100 Freien Alternativschulen und Gründungsinitiativen in Deutschland, deren Basis selbstbestimmtes Lernen, demokratische Mitbestimmung und gegenseitiger Respekt ist. Der Verband berät Schulprojekte in der Gründungsphase, unterstützt sie im laufenden Betrieb, fördert den Austausch der Schulen untereinander und engagiert sich in der bundespolitischen Bildungsdebatte.

In den Wuppertaler Thesen des BFAS von 1986 heißt es u.a.: "Die gesellschaftlichen Probleme der Gegenwart und Zukunft (Ökologie, Kriege, Armut usw.) sind auf demokratische Weise nur von Menschen zu lösen, die Eigenverantwortung und Demokratie leben können. Alternativschulen versuchen, Kindern, Lehrern und Eltern die Möglichkeit zu bieten, Selbstregulierung und Demokratie im Alltag immer wieder zu erproben. Das ist die wichtigste politische Dimension der Alternativschulen."